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Dr. Heinrich Schwendemann

Dr. Heinrich Schwendemann

 Raum 4422

0761 / 203-3422
heinrich.schwendemann@geschichte.uni-freiburg.de

Sprechstunde:

Mo., Mi., 9:30-12:00 Uhr

 

 Vita

1956 geb. in Zell a. H. (Schwarzwald)
1976-1983 Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Freiburg
1991 Promotion mit einer Arbeit über die deutsch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen während des Hitler-Stalin-Paktes 1939-1941 (veröffentlicht 1993)
seit 1991 Lehrtätigkeit am Historischen Seminar der Universität Freiburg.
1997 Landeslehrpreis
seit 2000 Akademischer Oberrat am Historischen Seminar (Neueste Geschichte). Studienberatung. Geschäftsführung

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

  • Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Nationalsozialismus/Zweiter Weltkrieg/Kriegsende 1945
  • Flucht und Vertreibung 1944-1947/48
  • Deutsch-polnische Beziehungsgeschichte
  • Geschichte des Judentums und des Antisemitismus im 19./20. Jahrhundert, Geschichte des Nahostkonfliktes
  • Herrschaft und Architektur im 19./20. Jahrhundert
  • Regionalgeschichte (Oberrhein)

Publikationen (Auswahl)

  • Strategie der Selbstvernichtung. Die Wehrmachtsführung im "Endkampf" um das "Dritte Reich", in: Rolf-Dieter Müller, Hans-Erich Volkmann (Hrsg.), Die Wehrmacht. Mythos und Realität, München 1999, S. 224-444.
  • Lebensläufer über verbrannter Erde, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 97, 2000, S. 52.
  • "Deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den Bolschewismus zu retten": Das Programm der Regierung Dönitz und der Beginn einer Legendenbildung, in: Jörg Hillmann, John Zimmermann (Hrsg.), Kriegsende 1945 in Deutschland, München 2002.
  • Hitler brachte selbst das Startkapital auf, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 37, 2002, S. 49.
  • Tod zwischen den Fronten, in: SPIEGEL Special 2, 2002, S. 42-47.
  • "Hitlers Schloß" – Die "Führerresidenz" in Posen, Berlin 2003.
  • "Drastic Measures to Defend the Reich at the Oder and the Rhine...". A Forgotten Memorandum of Albert Speer of 18 March 1945", in: Journal of Contemporary History 38 (2003), S. 597-614.
  • Der Wiederaufbau durch die Nazi-Planer, in: SPIEGEL Special/1,2003, S. 110-115.
  • Der deutsche Zusammenbruch im Osten 1944/5, in: Bernd A. Rusinek (Hg.), Kriegsende 1945. Verbrechen, Katastrophen, Befreiungen in nationaler und internationaler Perspektive, Göttingen 2004, S. 125-150.
  • Architekt des Todes, in: Die ZEIT 45, 2004, S. 104.
  • „Verbrannte Erde“? Hitlers „Nero-Befehl“ vom 19. März 1945, in: Kriegsende 1945, Hamburg 2005, S. 158-167.
  • „Schickt Schiffe“!, in: Die ZEIT 3, 2005, S. 84.
  • Der „entgrenzte“ Architekt: Zur Rolle Albert Speers im „Dritten Reich“, in: Susanne Kuss; Heinrich Schwendemann (Hrsg.), Der Zweite Weltkrieg in Europa und Asien. Grenzen. Grenzräume. Grenzüberschreitungen, Freiburg 2006, S. 33-51.
  • Das Kriegsende in Ostpreußen und in Südbaden im Vergleich, in: Bernd Martin (Hrsg.), Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen. Ereignisse – Auswirkungen – Reflexionen, Freiburg 2006, S. 91-112.
  • Bauen für Jahrtausende. Herrschaft und Architektur im Dritten Reich, in: Rudolf Conrades (Hrsg.), Zur Diskussion gestellt. Der Bildhauer Arno Breker, Schwerin 2006, S. 30-63, S. 30-63.
  • Zwischen Abscheu und Faszination. Joachim C. Fests Hitler-Biographie als populäre Vergangenheitsbewältigung, in: Jürgen Danyel u.a. (Hrsg.), 50 Klassiker der Zeitgeschichte, Göttingen 2007, S. 127-132.
  • „Rezydencja Führera“ na Wschodzie. Zamek Cesarski w Poznaniu 1939-1945, in: Kronika Miasta Poznania, Okupacja I, 2009, S. 253-270.
  • Gustav Freytags „Soll und Haben“ (1855) als Wegbereiter des ökonomischen Antisemitismus, in: Nicolas Berg (Hrsg.), Kapitalismusdebatten um 1900. Über antisemitisierende Semantiken des Jüdischen, Leipzig 2011, S. 5-32.
  • „Jahrhundertelange Auseinandersetzung von Blut und Boden“. Forschungen zum Schwarzwaldhaus im Nationalsozialismus, in: Alte Gebäude, neue Erkenntnisse. Zwei Freilichtmuseen und ihr Häusererbe im 21. Jahrhundert, Schwäbisch Hall 2012.
  • Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion 1939-1941, in: Die Tragödie Europas: Von der Krise des Jahres 1939 bis zum Angriff auf die UdSSR, hrsg. im Auftrag der Gemeinsamen Kommission von Horst Möller und Aleksandr Cubar‘jan, München 2013, S. 158-167.
  • Die Juden werden aus der Stadt vertrieben, in: Jürgen Dendorfer u.a., Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte im Mittelalter, Freiburg 2013, S. 123-142.
  • Flucht und Vertreibung der ostdeutschen Bevölkerung 1944-1947/48: Ursachen und Ereignis, in: Christoph Koch (Hrsg.), War die Vertreibung Unrecht? (erscheint demnächst).