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Vorlesungen

Titel
Einführung in die Geschichtswissenschaft (Einführungsvorlesung)
Dozierende
Prof. Dr. Jörn Leonhard, Prof. Dr. Jürgen Dendorfer, Prof. Dr. Peter Eich
Uhrzeit
Mittwoch, 8-10 Uhr c.t.
Raum
Audimax, KG II
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015164
Kommentar
Die Einführungsvorlesung ist die einführende Pflichtveranstaltung für alle Studienanfänger der BA-Studiengänge des Faches Geschichte sowie im Staatsexamen-Studiengang Geschichte. Hier werden Sie mit dem Selbstverständnis, den Gegenständen und Herangehensweisen der Geschichtswissenschaft bekannt gemacht und erhalten erste Einblicke in die spezifischen Besonderheiten der historischen Großepochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit). Dies erfolgt exemplarisch anhand des über die Epochen hinweg verfolgten Leitthemas „Kriege: Praxis, Erfahrung, Konsequenzen“.
Die Einführungsveranstaltung begleiten Tutorate, in denen der Vorlesungsstoff durch gemeinsame Übungen und Lektüre von Texten vertieft wird. Die Tutorate werden an folgenden Terminen angeboten: Mi 12-14, Mi 14-16, Mi 18-20, Fr 8-10, Fr 10-12. Der Besuch des Tutorats zu einem dieser Termine ist obligatorisch. Die Einteilung der Tutoratsgruppen erfolgt nach der ersten Vorlesungseinheit über das elektronische Vorlesungsverzeichnis.
Literatur
 
  

Vorlesungen in Alter Geschichte

 
Titel
Griechische Geschichtsschreibung (Überblicksvorlesung)
Dozierende
Prof. Dr. Joachim Gehrke
Uhrzeit
Dienstag, 10-12 Uhr c.t.
Raum
HS 2004
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-W1542
Kommentar
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung der griechischen Geschichtsschreibung von den Anfängen mit Hekataios, Herodot und Thukydides bis zur Epoche des Hellenismus, mit einem Ausblick in die römische Kaiserzeit. Ausgangspunkt ist die nur auf den ersten Blick merkwürdige Frage, warum sich im antiken Griechenland angesichts von bereits hoch elaborierten Medien der Repräsentation von Vergangenheit überhaupt eine Historiographie herausgebildet hat. Die Spezifika dieser Gattung bilden dann den Leitfaden der Vorlesung. Im Vordergrund steht dabei die schon in der Antike zentrale Frage nach der historischen Wahrheit und ihrer Darstellung im Spannungsfeld zwischen Tatsachen und rhetorisch-narrativen Strategien.
Literatur
Gehrke, Hans-Joachim, Geschichte als Element antiker Kultur. Die Griechen und ihre Geschichte(n), Berlin 2014.
Marincola, John, A companion to Greek and Roman historiography, 2 Bde., Malden, MA 2007.
Meister, Klaus, Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus, Stuttgart 1990.
 
 
Titel
Späte Römische Republik (Überblicksvorlesung)
Dozierende
Prof. Dr. Astrid Möller
Uhrzeit
Donnerstag, 10-12 Uhr c.t.
Raum
HS 1199
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-W1541
Kommentar
Die Späte Römische Republik stellt eine der zentralen Epochen der Alten Geschichte dar. Die Geschichte der Transformation einer Republik in eine Monarchie wird anhand verschiedener Entwicklungen beleuchtet: Rückwirkungen der römischen Expansion auf die innenpolitischen und sozialen Verhältnisse, die Krise der Herrschaftsorganisation, der Aufstieg großer Individuen, die Reformversuche und ihr Scheitern, die Katastrophe der Bürgerkriege und schließlich der Untergang der Republik.
Literatur
Einen ersten Überblick verschaffen: 
M. Jehne: Die römische Republik, München 22008.
J. Bleicken: Geschichte der römischen Republik, München 62004.
Wegweisend:
Chr. Meier: Res publica amissa. Eine Studie zu Verfassung und Geschichte der späten römischen Republik, Frankfurt a.M. 31997.
 

Vorlesungen in Mittelalterlicher Geschichte

 
Titel
Mönche, Adelige, Bürger und Bauern – Zwölf Kapitel aus der mittelalterlichen Geschichte Südwestdeutschlands
(Überblicksvorlesung Mittelalter)
Dozierende
Prof. Dr. Jürgen Dendorfer
Uhrzeit
Donnerstag, 10-12 Uhr c.t. (Beginn in der 2. Vorlesungswoche)
Raum
HS 2004
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015167
Kommentar
Die Überblicksvorlesung führt in Grundprobleme der früh- und hoch­mittelalterlichen Geschichte ein. Zur Konkretisierung dienen Beispiele aus dem deutschsprachigen Südwesten, mehr noch aus dem Raum links und rechts des Rheins von Basel bis nach Karlsruhe zwischen Schwarzwald und Vogesen, den man als „Oberrhein/Rhinsupérieur“ bezeichnet. Auf diese Weise soll zudem ein schlaglichtartiger Überblick über die reiche und bewegte Geschichte dieses zentralen Raums fränkischer, später französischer und deutscher, immer aber europäischer Geschichte vom 5. bis ins 13. Jahrhundert entstehen.
Literatur
Harald Müller, Mittelalter, Berlin 2008; Handbuch der baden-württembergischen Geschichte 1/1. Allgemeine Geschichte von der Urzeit bis zum Ende der Staufer, hg. v. Hansmartin Schwarzmaier/Meinrad Schaab, Stuttgart 2002; Bernard Vogler, Geschichte des Elsass, Stuttgart 2012.
 
 
Titel
Europa im 10. Jahrhundert
Dozierende
PD Dr. Christine Kleinjung
Uhrzeit
Donnerstag, 14-16 Uhr c.t. (beginnt erst in der 2. Vorlesungswoche)
Raum
HS 1221
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015168
Kommentar
Im 10. Jahrhundert sind in Europa wegweisende strukturelle Entwicklungen zu beobachten. So entfernten sich die ehemaligen karolingischen Teilreiche Ostfranken, Westfranken und Italien immer mehr voneinander. Seit der Kaiserkrönung Ottos des Großen schließlich war das Kaisertum an das ehemals ostfränkische Reich gebunden.
Gesellschaftliche Transformationsprozesse, religiöse Reformbewegungen und neue Phasen der Christianisierung kennzeichnen das 10. Jahrhundert, das in der deutschen Periodisierung den Übergang vom Früh- zum Hochmittelalter bildet.
Neben der politischen Geschichte sollen daher vor allem die religiösen, sozialen und kulturellen Entwicklungen im Europa des 10. Jahrhunderts in einem Überblick betrachtet werden.
Literatur
Hans-Werner Goetz, Europa im frühen Mittelalter 500 – 1050 (Handbuch der Geschichte Europas 2), Stuttgart 2003.
Gerd Althoff/Hagen Keller, Die Zeit der späten Karolinger und der Ottonen: Krisen und Konsolidierungen 888 – 1024 (Handbuch der deutschen Geschichte Bd. 3), Stuttgart 2008.
 
 
Titel
Politik und Diplomatie im Spätmittelalter
Dozierende
Prof. Dr. Birgit Studt
Uhrzeit
Mittwoch, 12-14 Uhr c.t.
Raum
HS 3219
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-20151610
Kommentar
Für die Entwicklung politischer Kommunikationsformen nimmt das Spätmittelalter – neben der Karolingerzeit – eine Schlüsselstellung ein. Denn bereits hier waren Tendenzen der Professionalisierung, Verrechtlichung und Institutionalisierung angelegt, die von der Forschung lange als spezifische Merkmale der modernen diplomatischen Praxis beschrieben worden sind. In der Vorlesung werden ausgehend von wichtigen Knotenpunkten der europäischen Politik des 13. bis 15. Jahrhunderts verschiedene Typen politischer Versammlungen vorgestellt und Fragen diplomatischer Praxis erörtert, wie Rang und Repräsentation, Vertrauen und Loyalität, Erfahrung und Professionalität. Dabei werden grundlegende kommunikationsgeschichtliche Aspekte, die als Schlüsselphänomene in der Mediävistik diskutiert werden, wie das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Symbolik und Zeremoniell, Öffentlichkeit und Geheimnis, behandelt und  klassische Felder der Diplomatie (geistliches und weltliches, fürstliches und kommunales Gesandtschaftswesen) beleuchtet.
Literatur
Aus der Frühzeit europäischer Diplomatie. Zum geistlichen und weltlichen Gesandtschaftswesen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert. Hg. v. Claudia Zey u. Claudia Märtl. Zürich 2008.
 

Vorlesungen in Neuerer und Neuester Geschichte

 
Titel
England im 16. und 17. Jahrhundert
Dozierende
Prof. Dr. Ronald G. Asch
Uhrzeit
Dienstag, 10-12 Uhr c.t.
Raum
HS 1199
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015161
Kommentar
Die Vorlesung soll einen Überblick über die Geschichte nicht nur Englands sondern der Tudor und der Stuart Monarchie zwischen 1485 und 1714 geben. Themen, die dabei im Vordergrund stehen werden, sind u. a.die englische Reformation und die inneren Spannungen einer Staatskirche ohne klares konfessionelles Profil nach 1558; das elisabethanischen Zeitalter: Die soziale Ordnung und die englische gentry als Sonderfall in der Adelswelt der frühe Neuzeit, die Verfassungskonflikte des 17. Jahrhunderts und der britische Bürgerkrieg, der Beitrag der englischen Staatsphilosophie zur europäischen Ideengeschichte; die Spannungen zwischen den drei Königreichen England, Schottland und Irland im 17. Jahrhundert, das Revolution Settlement von 1688 und seine Folgen.
 
Literatur
 
J. Morrill (Hg.), The Oxford Illustrated History of Tudor and Stuart Britain,
Oxford 1996; St. Ellis und Sarah Barber, Conquest and Union:
Fashioning a British State 1485-1725, 1995; S. Doran und N. Jones (Hg.),
The Elizabethan World, London 2011, R. G. Asch, Die Stuarts, München
2. Auflage 2011; B. Coward (Hg.), A Companion to Stuart Britain,
London 2008.
 
 
 
Titel
Frankreich in der Frühen Neuzeit (Überblicksvorlesung Neuere Geschichte 16.-18.Jh)
Dozierende
PD Dr. Isabelle Deflers
Uhrzeit
Donnerstag, 12-14 Uhr c.t.
Raum
HS 3044
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015162
Kommentar
Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Geschichte Frankreichs vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des Ancien Régime mit dem Anfang der Französischen Revolution 1789 an. Dabei werden nicht nur die wichtigsten politischen Ereignisse dargestellt, sondern auch die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebensbedingungen der Franzosen berücksichtigt. Französische Lesekenntnisse sind nicht erforderlich, können aber hilfreich sein.
Literatur
Bély, Lucien (Hg.), La France moderne, 1498-1789, Paris 1994; Chaline, Olivier, La France au XVIIIe siècle (1715-1787), Paris 2004; Cornette, Joël, Histoire de la France. L’affirmation de l’Étatabsolu 1492-1652, 5. Aufl., Paris 2008; Ders. ,Absolutisme et Lumières 1652-1783, 5. Aufl., Paris 2008; Le Roy Ladurie, Emmanuel, L’AncienRégime 1715-1770, Bd. 2, Paris 1991; Mieck, Ilja, Die Entstehung des modernen Frankreich 1450-1610. Strukturen, Institutionen, Entwicklungen, Stuttgart 1982; Schorn-Schütte, Luise, Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit. Studienbuch 1500-1789, Paderborn 2009.
 
 
Titel
Geschichte Ostasiens (Teil 1)
Dozierende
Prof. Dr. Sabine Dabringhaus
Uhrzeit
Dienstag, 8-10 Uhr c.t.
Raum
ÜR 2, KG IV
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015166
Kommentar
Die Geschichte Ostasiens ist geprägt von Dynastien und Kaisern, von Kriegen und Konflikten, von den Samurais und der Lehre des Konfuzius, von Buddhismus und Ahnenkult. Gelehrtes Wissen aus Ostasien drang bis nach Europa vor. Europäische Missionare berichteten von prächtigen Hauptstädten, die nach konfuzianischen Prinzipien angelegt waren. Die chinesische Kultur hat vor 1800 nicht nur den gesamten ostasiatischen Raum geprägt, sondern auch Europa wurde seit dem 16. Jahrhundert nachhaltig von China beeinflusst. Die Vorlesung bietet einen Einblick in die chinesischen Grundlagen der ostasiatischen Zivilisationen sowie in die regionalen Eigenständigkeiten. Dabei werden politische Entwicklungen ebenso berücksichtigt wie die Gesellschaft und Wirtschaft, die Kultur und Religion.
Literatur
Patricia Buckley Ebrey u.a. (Hgg.), Pre-Modern East Asia: To 1800. A Cultural, Social, and Political History (Boston 2006); Charles Holcombe, A History of East Asia. From the Origins of Civilization to the Twenty-First Century, Cambridge 2011; Dieter Kuhn, Ostasien bis 1800 (Frankfurt a.M. 2014);   
 
 
Titel
Dynamik, Krise und Ordnung: Geschichte des langen 19. Jahrhunderts (Teil 1)
Dozierende
Prof Dr. Jörn Leonhard
Uhrzeit
Dienstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
HS 1010
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015163
Kommentar
Wann beginnt eigentlich das lange 19. Jahrhundert? Den Ausgang des 18. Jahrhunderts kennzeichnete eine doppelte „Doppelrevolution“: chronologisch mit den Daten der revolutionären Umwälzungen in Nordamerika ab 1776 und in Frankreich ab 1789, strukturell mit dem Einsetzen der technologischen und frühindustriellen sowie den politisch-konstitutionellen Umbrüchen, aber auch der Expansion und weiteren Etablierung europäischer Kolonien. Schon diese Perspektive zeigt, dass ein allein auf (West-) Europa beschränkter Zugriff nicht ausreicht, um die Komplexität des Zeitalters angemessen zu verstehen. Die Vorlesung konzentriert sich vor diesem Hintergrund auf die globale Erweiterung einer europäischen Perspektive auf die Geschichte zwischen 1770 und 1850. Wie verändert sich unser Verständnis von Revolutionen und Kriegen, von Reichen und Nationen, Monarchien und Verfassungsstaaten, von Gesellschaften zwischen Stand und Klasse, von Dynamik und Krise, von Umbruch und Ordnungssuche, wenn wir den Blick über einzelne Nationalgeschichten hinaus erweitern?
Literatur
Christopher Bayly, The Birth of the Modern World. Global Connections and Comparisons, 1780–1914, Oxford 2004; Eric Hobsbawm, The Age of Revolution. Europe 1789–1848, London 1962 [u.ö.]; Ders., The Age of Capital, 1848–1875, London 1975 [u.ö.]; Ders., The Age of Empire, 1875–1914, London 1987 [u.ö.]; Jürgen Osterhammel, Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, 5. Aufl. München 2010
 
 
Titel
Die Sowjetunion unter Lenin und Stalin 1917-1953
Dozierende
Prof. Dr. Dietmar Neutatz
Uhrzeit
Dienstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
HS 2006
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015165
Kommentar
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte des Sowjetstaates von 1917 bis 1953. In diesen Zeitabschnitt fallen wichtige Strukturveränderungen und politische Ereignisse wie Revolution und Bürgerkrieg, die Neue Ökonomische Politik, die Kollektivierung der Landwirtschaft, die forcierte Industrialisierung, der „Große Terror“, der Zweite Weltkrieg und der Aufwuchs der Sowjetunion zur Supermacht. Das Schwergewicht liegt auf der inneren Entwicklung und auf der Epoche des Stalinismus, also dort, wo seit der Öffnung der russischen Archive unsere historischen Kenntnisse vielfach erweitert und revidiert worden sind. In der Vorlesung soll ein breites Spektrum politik-, sozial-, wirtschafts-, alltags- und mentalitätengeschichtlicher Fragen behandelt sowie auf verschiedene Erklärungsansätze für das Phänomen „Stalinismus“ eingegangen werden.
Literatur
Hildermeier, Manfred: Russische Revolution. Frankfurt am Main 2004. Ders.: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, 31). Neutatz, Dietmar: Träume und Alpträume. Eine Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert. München 2013. The Cambridge History of Russia. Vol. III: The Twentieth Century. Hg. v. Ronald Grigor Suny. Cambridge 2006.
 
 
Titel
Überblicksvorlesung Neueste Geschichte II (20. Jh)
Dozierende
Prof. Dr. Willi Oberkrome
Uhrzeit
Montag,10:00-12:00 Uhr c.t.
Raum
HS 2006
Typ
Vorlesung
Veranstaltungsnummer
06LE11V-2015169
Kommentar
Der Titel deutet es an: Die Vorlesung soll auf symptomatische Schlüssel- und Scharnierjahre der deutschen wie der internationalen Geschichte eingehen. 1923 steht etwa für den Ruhrkampf, für die im weiteren Sinne mittel- und südosteuropäischen Krisenherde der ersten Nachkriegszeit und für die Frühphase des italienischen Faschismus. 1933 erlebt den Machtantritt zweier markanter Herrscher, Hitlers und Roosevelts, deren Vergleich sicherlich nicht nur Gegensätze enthüllen wird. 1943 kann als Symboljahr der Wende im Zweiten Weltkrieg gesehen werden. Ihre Diskussion kann sich nicht auf den überschätzten Erinnerungsort ‚Stalingrad‘ beschränken, sondern hat daneben die nationalsozialistische Vernichtungspolitik ebenso zu berücksichtigen wie die Entwicklung des meist irrtümlich zum pazifischen Krieg verkürzten asiatischen Konflikts. 1953soll dementsprechend nicht primär den Protestereignissen in der DDR Rechnung tragen; wichtiger erscheint ein Rundblick auf die noch nicht vollends konsolidierten Bündnissysteme in Ost und West, dem die koreanische Krise und die deutsche Frage zweifellos wichtige Details liefern.
Literatur
Literatur: Heinrich August Winkler, Geschichte des Westens. Die Zeit der Weltkriege 1914-1945, München 2011.

 

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