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Übungen

Übungen in Alter Geschichte

 
Titel
Die politische Ordnung der römischen Kaiserzeit. Quellen, Methoden, Kontroversen
Dozierende
Prof. Dr. Peter Eich
Uhrzeit
Donnerstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 01 020B, Hermann-Herder-Str. 9
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-W1532
Kommentar
Die Übung richtet sich an Studierende, die sich für die römische Kaiserzeit interessieren und möchte alte Streitfragen und aktuelle Kontroversen intensiver in den Blick nehmen.
Literatur
R. J. A. Talbert, The Senate of imperial Rome, Princeton, N.J. 1984
W. Eck, Der Kaiser, die Führungsschichten und die Administration des Reiches (von Vespasian bis zum Ende der Antoninischen Dynastie), ders., Die Verwaltung des Römischen Reiches in der Hohen Kaiserzeit II. Ausgewählte und erweiterte Beiträge, (Arbeiten zur römischen Epigraphik und Altertumskunde 3) Basel 1998, 3ff.
 
 
Titel
Geschichtstheorien der Moderne und Gegenwart
Dozierende
Prof. Dr. Sitta von Reden
Uhrzeit
Donnerstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 01 020B, Hermann-Herder-Str. 9
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-W1533
Kommentar
So sehr eine Ideologisierung von Geschichte zu vermeiden ist, so sehr ist auch eine vermeintlich objektive Beschreibung von Vergangenheiten nicht möglich. Geschichtsschreibung bezieht sich immer auf die gesellschaftlichen, sozialen und politischen Interessen der Zeit in der sie entsteht. Geschichtstheorien spiegeln daher auf abstrakter Ebene die Interessenlagen und Erkenntnisziele von Gesellschaften und ihren Historikern wider. In diesem Hauptseminar/Übung sollen die wichtigsten Geschichtstheorien der Moderne und Gegenwart vorgestellt und diskutiert werden, um einen sowohl bewussteren als auch verantwortlicheren Umgang mit der Frage, warum wir Geschichte schreiben oder studieren, zu ermöglichen. Gleichzeitig werden wir der Frage näher kommen was die Ziele gegenwärtiger Geschichtsschreibung sind oder ob wir das „Ende der Geschichte“ wie es bisweilen provokant formuliert wird erreicht haben. Wir beginnen mit zentralen geschichtsphilosophischen Texten des 19. Jh.s und enden mit neueren Arbeiten zur Auflösung von Raum und Zeit in der Big History des 21. Jahrhundert.
Das Seminar kann als Hauptseminar im Masterstudiengang Geschichte oder als Übung in allen anderen historischen Studiengängen belegt werden. Die Studien- bzw. Prüfungsleistungen werden entsprechend der zu erzielenden ECTS angepasst.
Literatur
Einführende Lektüre:
J. Baberowski, Der Sinn der Geschichte. Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault. München 2005. (Kap. 4, 6-11); G. G. Iggers, Geschichtswissenschaft im 20. Jh. Göttingen 2007; M. Völkel, Geschichtsschreibung. Köln 2006, S 341 ff.
 
 

Übungen in Mittelalterlicher Geschichte

 
Titel
Übersetzung mittelalterlicher Quellen
Dozierende
Johannes Waldschütz
Uhrzeit
Montag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 104, Breisacher Tor
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151631
Kommentar
In der Übung sollen lateinische Quellen des Mittelalters gemeinsam gelesen und übersetzt werden. Ziel der Übung ist es, die Lateinkenntnisse aufzufrischen und zu verbessern sowie die Spezifika des Mittellateins kennenzulernen. Dabei soll auch diskutiert werden, wie verschieden intensiv man als Historiker_In eine lateinische Quelle erschließen kann – von einer inhaltlichen Zusammenfassung bis hin zur präzisen Übersetzung.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage nach den Besonderheiten der verschiedenen Quellengattungen. In der Übung werden wir deshalb lateinische Texte unterschiedlicher Quellenarten (Historiographie, Hagiographie, Urkunden, Briefe, aber auch Verwaltungs- und Rechtsquellen) lesen und diskutieren.
Literatur
 
 
 
Titel
Adelige Erinnerungskulturen im spätmittelalterlichen Europa
Dozierende
Dr. Steffen Krieb
Uhrzeit
Mittwoch, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 106, Breisacher Tor
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151629
Kommentar
Für den europäischen Adel des späten Mittelalters war der legitimierende Bezug auf ein altes und vornehmes Herkommen von so großer Bedeutung, dass in der neueren Forschung mit einigem Recht vom „Adel als Erinnerungsgemeinschaft“ gesprochen werden kann. Die historische Legitimation von Herrschaft und sozialer Privilegierung war jedoch allein nicht ausreichend und stand daher neben und zugleich in Konkurrenz zu religiös, ethisch und juristisch fundierten Begründungen des Adels. In der Übung sollen Quellen zur Erinnerungskultur von Adelsformationen verschiedener europäischer Regionen erschlossen und auf ihre Rolle für deren Legitimation, Repräsentation und Selbstverständnis befragt werden. Dabei sollen Beispiele aus dem römisch-deutschen Reich, Burgund, Frankreich, England und Italien in den Blick genommen werden. Daher wird von den Teilnehmern die Bereitschaft zur intensiven Lektüre lateinischer und volkssprachiger Texte älterer Sprachstufen erwartet.
Literatur
Oexle, Otto Gerhard (Hg.): Memoria als Kultur, Göttingen 1995 (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, 121).
Tscherpel, Gudrun: The importance of being noble. Genealogie im Alltag des englischen Hochadels in Mittelalter und früher Neuzeit, Husum 2004.
Sterchi, Bernhard: Über den Umgang mit Lob und Tadel. Normative Adelsliteratur und politische Kommunikation im burgundischen Hofadel, 1430-1506, Turnhout 2005 (Burgundica, 10).
 
 
Titel
Quellen zur Geschichte des Rittertums im Spätmittelalters
Dozierende
Gero Schreier
Uhrzeit
Mittwoch, 16-18 Uhr c.t.
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151637
Kommentar
Die traditionelle Führungsstellung des Adels wurde im späten Mittelalter auf vielen Feldern verstärkt in Frage gestellt. Die Kennzeichnung dieser Situation durch Begriffe wie Niedergang und Verfall, die in der älteren Forschung überwogen, ist aber längst einer differenzierteren Betrachtungsweise gewichen. Man spricht nun vorsichtiger von Wandlungsprozessen, die den Adligen viele Möglichkeiten der Anpassung boten und sowohl Verlierer als auch Gewinner hervorbrachten.
Vielleicht einer der interessantesten Aspekte in dieser Neuperspektivierung ist die Frage nach dem Wandel der adligen Selbstbilder, die soziales Handeln beeinflussten und damit über Gelingen oder Nichtgelingen der Anpassung mit entschieden. Eine der mächtigsten Traditionen adliger Selbstdeutung ist das Rittertum, verstanden als der „weltliche Ehrenkodex einer kriegerisch orientierten Aristokratie“ (M. Keen). Gerade auf die Geschichte dieses Phänomens bezogen sich die Vertreter des Verfallsnarrativs älteren Forschung immer wieder, so z. B. Johan Huizinga in seinem Buch „Herbst des Mittelalters“ oder Barbara Tuchman in ihrer populären und immer wieder neu aufgelegten Darstellung „Der ferne Spiegel“. Manches spricht jedoch dafür, dass auch das Rittertum sich den neuen Verhältnissen anzupassen verstand.
Diesem Aspekt widmet sich die hier angekündigte Übung. Im Zentrum steht die Lektüre spätmittelalterlicher Quellen über das Rittertum, von didaktischen Traktaten, Lebensbeschreibungen und Chronistik, die einen lebendigen und anschaulichen Blick in das Nachdenken spätmittelalterlicher Zeitgenossen über das Rittertum und den Wandel seiner Funktion erlauben. Im Zentrum soll dabei der kriegerisch-militärische Aspekt des Rittertums stehen.
Wünschenswert ist die Fähigkeit und Bereitschaft, deutsche und französische Quellentexte, evtl. auch in älteren Sprachstufen oder ggfs. in englischer Übersetzung zu lesen.
Literatur
- Ehlers, Joachim: Die Ritter. Geschichte und Kultur, München 2006.
- Kaeuper, Richard W.: Chivalry and violence in medieval Europe, Oxford 1999.
- Keen, Maurice: Das Rittertum, München 1987 u.ö., insb. S. 7-99.
 
 
Titel
Bilder „lesen“ für Historiker  entfällt
Dozierende
Dr. Pia Eckhart
Uhrzeit
Montag, 16-18 Uhr c.t.
Raum
HS 1273
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151636
Kommentar
Der Historiker sieht sich traditionell vor allem als Textwissenschaftler, doch wird immer wieder betont, dass natürlich aus bildliche und symbolische Darstellungen unser Wissen über die Vergangenheit bereichern können. Vor allem für das Mittelalter, in dem Schriftlichkeit nur bestimmten Gruppen zugänglich war, leuchtet die Bedeutung bildlicher Darstellungen für die mittelalterliche Lebenswelt, aber auch für deren Erforschung unmittelbar ein. In der Übung soll gemeinsam erarbeitet werden, welche Methoden auch anderer Fachgebiete, wie z. B. der Kunstgeschichte und Bildwissenschaft, für das historische Arbeiten zur Verfügung stehen. Die Übung ist zunächst vor allem auf die Vormoderne ausgerichtet, so sollen z. B. die Grundlagen der (christlichen) Ikonografie vermittelt werden. Bei entsprechendem Interesse können aber auch moderne Medien wie Fotografie etc. berücksichtigt werden.
Literatur
Hiram Kümper, Materialwissenschaft Mediävistik. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, Köln /Wien/Weimar 2014, S. 229-252.
Martin Lengwiler, Praxisbuch Geschichte. Einführung in die historischen Methoden, Zürich 2011, S. 130-152.
 
  
Titel
Deutsche Paläographie des späten MA und der FNZ auf der Basis regionaler Texte
Dozierende
Prof. Dr. Dieter Speck
Uhrzeit
Montag, 16-18:00 Uhr c.t.
Raum
HS 1236
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151615
Kommentar
Anhand von ausgewählten Texten aus dem 15. bis 18 Jhd. wird in die Lesefertigkeiten und Techniken deutscher Paläographie des späten MA und der FNZ eingeführt. Besondere Voraussetzungen sind von den Teilnehmern nicht mitzubringen, sieht man von Geduld und dem Willen zum kontinuierlichen Üben ab. Nur durch das aktive, beständige Üben und Transkribieren zwischen den Sitzungen (anhand der Textbeispiele, die einen Bezug zum Oberrhein und der Universität haben werden) kann sich ein Erfolg einstellen. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer handschriftliche Texte lesen und verstehen können. Vielleicht kann so auch der Anreiz gegeben werden, als Historiker selbst ins Archiv zu gehen und archivalische Quellen in Seminar- oder Abschlussarbeiten auszuwerten.
 

Übungen in Neuerer und Neuester Geschichte

 
Titel
Google Book Search und die Wunderwelt digitaler Bibliotheken
Dozierende
Dr. Klaus Graf
Uhrzeit
Mittwoch, 14-16 Uhr c.t.
Raum
CIP-Pool, Rempartstr. 11
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015164
Kommentar
Die seit 2004 von der Suchmaschine Google angebotene Buchsuche http://books.google.de ist ein grandioses Forschungsinstrument nicht nur für die Geschichtswissenschaft. Die Übung präsentiert kaum bekannte Tipps und Tricks für die Arbeit mit diesem wichtigen Werkzeug, stellt aber auch andere digitale (Volltext-) Bibliotheken wie z.B. HathiTrust vor. Zugleich werden im Sinne einer Einführung "Internet für Historiker" effiziente Recherchestrategien besprochen, die zu fachlich wichtigen Internetquellen hinführen. Außerdem stehen Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu den Potentialen des "Web 2.0" auf dem Programm.
Literatur
 
 
Titel
Deutsche Paläographie des späten MA und der FNZ auf der Basis regionaler Texte
Dozierende
Prof. Dr. Dieter Speck
Uhrzeit
Montag, 16-18:00 Uhr c.t.
Raum
HS 1236
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151615
Kommentar
Anhand von ausgewählten Texten aus dem 15. bis 18 Jhd. wird in die Lesefertigkeiten und Techniken deutscher Paläographie des späten MA und der FNZ eingeführt. Besondere Voraussetzungen sind von den Teilnehmern nicht mitzubringen, sieht man von Geduld und dem Willen zum kontinuierlichen Üben ab. Nur durch das aktive, beständige Üben und Transkribieren zwischen den Sitzungen (anhand der Textbeispiele, die einen Bezug zum Oberrhein und der Universität haben werden) kann sich ein Erfolg einstellen. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer handschriftliche Texte lesen und verstehen können. Vielleicht kann so auch der Anreiz gegeben werden, als Historiker selbst ins Archiv zu gehen und archivalische Quellen in Seminar- oder Abschlussarbeiten auszuwerten.
 
 
Titel
Bücher und der Buchdruck in der Frühen Neuzeit
Dozierende
Christopher Toenjes
Uhrzeit
Montag, 10-12 Uhr c.t. (Beginn 26.10.)
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015162
Kommentar
Während ein englischer Historiker des 16. Jahrhunderts die Erfindung des Buchdrucks als “divine and miraculous” bezeichnete, zählte ihn Francis Bacon zu jenen drei Dingen, welche das Angesicht der Welt verändert haben. In der Tat war das Ausmaß der durch diese Erfindungen erfolgten Umwälzungen enorm. Bücher und andere Formen von Lesematerial wurden kostengünstiger und hatten ein viel höheres quantitatives Potenzial, welches die Alphabetisierung begünstigte und ein breiteres Lesepublikum ermöglichte. Dadurch wurde Bildung auf einer erheblich breiteren Basis geschaffen, doch gleichzeitig wurde die Verbreitung von Manipulation und Propaganda deutlich leichter. Eine der großen Veränderungen im Zuge des Buchdrucks war die Reformation. Die Rezeptionsgeschichte des neuen Mediums war ambivalent: Während die noch nie dagewesene Fülle an Lesematerial die Zeitgenossen stark beeindruckte, wurde die Überflutung durch niederwertige und “unwürdige” Drucke kritisch gesehen. Für den Drucker bestimmte vor allem die Nachfrage, was vervielfältigt wurde, denn er war letztendlich auf den Verkauf angewiesen. Um das zeitgenössische Interesse, die Ängste oder Sorgen seitens der Drucker und des Lesepublikums besser zu verstehen, werden wir in dieser Übung der Frage nach dem Inhalt der Drucke nachgehen. Dabei setzten wir uns sowohl mit Büchern als auch mit Pamphleten und Zeitungen auseinander. Ein Ausflug zur Basler Papiermühle ist ebenfalls geplant. 
Literatur
Elizabeth L. Eisenstein, The printing revolution in early modern Europe, Cambridge 1986; Leslie Howsam (hrsg.), The Cambridge Companion to the History of the Book, Cambridge 2014; Enno Bünz (hrsg.), Buch und Reformation : Beiträge zur Buch- und Bibliotheksgeschichte Mitteldeutschlands im 16. Jahrhundert, Leipzig 2014; Christine Christ-von Wedel, Sven Grosse, Bernd Hamm (hrsg.), Basel als Zentrum des geistigen Austauschs in der frühen Reformationszeit,Tübingen 2014; Karl Dieterichs, Die Buchdruckpresse von Johannes Gutenberg bis Friedrich König, Mainz 1930; The Cambridge history of the book in Britain (bsd. Bände 3 [Cambridge 1999] und 4 [Cambridge 2002]).
 
 
Titel
Quellen zur Geschichte des Adels in Europa im 17. Jahrhundert
Dozierende
Prof. Dr. Ronald G. Asch
Uhrzeit
Dienstag, 16-18 Uhr c.t.
Raum
HS 1023
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015161
Kommentar
Im 17. Jahrhundert stand der europäische Adel in vielen Ländern einerseits vor der Herausforderung sich einem Staatsbildungsprozess anzupassen, der für die adlige Autonomie eine Bedrohung darstellen konnte, andererseits ist diese Epoche auch eine Zeit einer kulturellen Re-Aristokratisierung und zum Teil auch einer ausgesprochen Refeudalisierung (Süditalien auch Ostelbien, Böhmen etc.) Die höfische Kultur dominiert vielfach gegenüber der der bürgerlichen Gelehrten, die leicht als Pedanten erscheinen können. Berücksichtigt werden sollen aber auch der Wandel der adligen Familien und der Geschlechterverhältnisse im Adel sowie generell das Selbstverständnis ständischer Eliten und ihre Ideen von Ehre, wie sie etwa im Duell ihren Ausdruck fanden. Diesen Themen will die Übung an Hand von Selbstzeugnissen, aber auch von anderen Quellen vorwiegend aus Mitteleuropa, England und Frankreich nachgehen. Eine der herangezogenen Quellen wird auch das von mir zurzeit mit herausgegebene Tagebuch Christian II. von Anhalt sein.
Literatur
R. G. Asch, Europäischer Adel in der frühen Neuzeit. Eine Einführung, UTB Taschenbuch, Böhlau, Köln  2008; 2006.http://www.hab.de/de/home/
wissenschaft/forschungsprofil-und-projekte/digitale-edition-und-kommentierung-der-tagebuecher-des-fuersten-christian-ii-von-anhalt-bernburg-1599-1656.html
 
 
Titel
Große Themen der europäischen Aufklärung
Dozierende
PD. Dr. Uwe Wilhelm
Uhrzeit
Mittwoch, 18-20 Uhr c.t.
Raum
HS 4429
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151632
Kommentar
Die neuere Forschung neigt dazu, die Aufklärung des17. und 18. Jahrhunderts als relativ einheitliche Bewegung anzusehen, also ihren gemeineuropäischen Charakter zu betonen. Dies trifft insofern nur bedingt zu, als die nationalen Unterschiede beträchtlich sind und nicht eingeebnet werden sollten. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass sich die Aufklärung überall durch ähnliche Grundhaltungen auszeichnete und durchwegdieselben Themen im Vordergrund standen. Was Letzteres angeht, so wären vor allem Politik, Religion und Pädagogik zu nennen. Das politisch-staatsrechtliche Denken der Aufklärung fußte auf dem modernen säkularen Naturrecht mitsamt der daraus resultierenden Vertragstheorie und reichte von einem strengen Absolutismus über gewaltenteilige Konzeptionen bis hin zu republikanischen Modellen. Ebenso vielgestaltig verlief die Auseinandersetzung mit dem tradierten Christentum. Neben teilweise massiver Kirchenkritik kreiste die aufgeklärte Diskussion theoretisch um das Verhältnis von Offenbarungsreligion und Vernunft. Schließlich: Der Glaube der Aufklärer an die Perfektibilität von Mensch und Welt führte zwangsläufig dazu, dass pädagogische Überlegungen immer größeren Raum einnahmen. Hier erwies sich Rousseaus „Emile“ mit seiner „Erziehung vom Kinde aus“ als epochemachend. Nicht zufällig war der Fortschrittsglaube in Frankreich besonders ausgeprägt, während die Selbstreflexion der Aufklärung vor allem in Deutschland stattfand. 
Die Übung ist als Quellenkurs konzipiert, in dem Schlüsseltexte der Epoche intensiv gelesen, analysiert und historisch eingeordnet werden sollen. Vorgesehen sind - vorläufig - Texte von Hobbes, Montesquieu, Rousseau, Reimarus, Condorcet und Kant.
Literatur
Werner Schneiders, Das Zeitalter der Aufklärung, München 1997 (u. ö.); Barbara Stollberg-Rilinger, Europa im Jahrhundert der Aufklärung, Stuttgart 2000 (u. ö.); Heinz Thoma (Hg.), Handbuch Europäische Aufklärung, Stuttgart/Weimar 2015.
 
 
Titel
Wissen und Wissenschaft im Zarenreich und der Sowjetunion (18.-20. Jahrhundert)  entfällt
Dozierende
Dr. Julia Herzberg
Uhrzeit
Montag, 16-18 Uhr c.t.
Raum
HS 4450, KG IV
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151616
Kommentar
Die Übung stellt die Entstehung, Entwicklung und Praktiken verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen im Zarenreich und der Sowjetunion in den Mittelpunkt. Am Beispiel von Fächern wie Physik, Medizin und Ethnologie fragen wir, ob und inwieweit sich die Disziplingeschichten von den Entwicklungen in Westeuropa unterschieden. Welche Rolle spielten die seit dem 18. Jahrhundert entstehenden Expertennetzwerke bei der Etablierung verschiedener Fachdisziplinen, in der wissenschaftlichen Arbeit und beim Wissenstransfer zwischen Ost und West? Gezeigt wird, warum esder 1725 gegründeten Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg gelang, zahlreiche deutsche, französische und schweizerische Gelehrte – unter ihnen Leonhard Euler, Daniel Bernoulli und August Ludwig Schlözer – ins Zarenreich zu locken. Für den Zeitraum des 19. Jahrhunderts liegt der Schwerpunkt der Übung auf Fragen der Methodologie und inneren Dynamik der Wissenschaften sowie auf der Geschichte ihrer Praktiken. Um diese sichtbar zu machen, werden wir uns intensiv mit Theorien und Methoden der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte befassen. Im dritten Teil der Übung untersuchen wir die Rolle der Wissenschaften im Kalten Krieg. Besonderes Augenmerk werden wir hier auf die Verflechtung von Wissenschaft und Ideologie legen.

Die Studierenden können gerne ihre Interessen bei der Auswahl der zu untersuchenden Fachdisziplinen einbringen.
 
Für B.A.-Studierende des Slavischen Seminars: Diese Lehrveranstaltung gilt als "Themenspezifische Lehrveranstaltung" im Modul "Landeskunde Russlands" bzw. im Modul "Interdisziplinäre und interkulturelle Kompetenzen" (HF Russlandstudien, PO 2005 bzw. PO 2011).
 
Für Studierende des Slavischen Seminars:
1 Essay oder Kurzreferat, regelmäßige Anwesenheit, Lektüre der Texte, Mitarbeit in den Sitzungen, 2 ECTS.
Literatur
Loren R. Graham, Science in Russia and the Soviet Union. A Short History, Cambridge, New York 1993; Michael Hagner (Hg), Ansichten der Wissenschaftsgeschichte (= Forum Wissenschaft, Figuren des Wissens, Bd. 15261), Frankfurt am Main 2001.
 
 
Titel
Atheism and religion in the USSR and its aftermath
Dozierende
Dr. Iannis Carras (Vertretung Herzberg)
Uhrzeit
Montag, 16-18 Uhr c.t.
Raum
R 202, Breisacher Tor
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151616
Kommentar
Atheism was the civil religion of the USSR, but not all Soviet citizens were atheist. This seminar will examine the interplay between state policies and religious belief during the course of Soviet history. Particular attention will be paid to generational change and to lived experience of atheism and religion both during Soviet rule and in its immediate aftermath. How successful were Soviet policies vis-à-vis atheism and religious belief? How did religious groups adapt? Did religious groups have to be controlled for the Soviet system to function?
Each class will be structured around source material, some from literature or film (in English or German translation) relating to particular issues: belief and non-belief in the prerevolutionary Russian Empire, Revolution and antireligious policies, materialism and the secularisation of society, persecution and resistance, the bureaucrat’s world-view, Khrushchev’s new assault (50s and 60s), Soviet values and ideals, dissent and circumvention in culture and everyday life, religious thought in the USSR and in exile, identity and nationalism, Soviet religious policies and the outside world, Gorbachev and the liberalisation of religious policy, religion and politics in the 1990s.
All the major belief systems of the USSR will be examined, including Atheism, the Orthodox churches, Islams, Judaisms, Protestant denominations, Ukrainian (Greek) and other Catholics, Budhism, Shamanism and various forms of religious synchretism and agnosticism. In the final sessions presentations will be given by each of the participants and there will be a debate about the role of religion, the state and politics based on the Soviet and post-Soviet experience.

Course requirements

Reading; presentation (ten minutes), to be submitted also in written form as an article (1000-1500 words); participation in debate.
The course will be taught for the most part in English, but presentations can be delivered in German at the student’s discretion.
Literatur
 

 

 

Titel
Nationsbildung und Identität in der Ukraine
Dozierende
Dr. Dmytro Myeshkov
Uhrzeit
Montag,   9-18 Uhr s.t., Einzeltermin, 15.02.2016
Dienstag, 9-18 Uhr s.t., Einzeltermin, 16.02.2016
Mittwoch, 9-13 Uhr s.t., Einzeltermin, 17.02.2016
Raum
Übungsraum 2, KG IV
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151618
Kommentar
Seit mehr als einem Jahr steht die Ukraine – wie schon während der „Orangenen Revolution“ vor zehn Jahren – erneut im Brennpunkt des weltweiten öffentlichen Interesses. Angesichts der gegenwärtigen Lage in diesem Land an der Ostgrenze der EU stellt sich die Frage nach der Geschichte und Identität(en). Der noch unvollendete Prozess der Nationsbildung umfasst nach offizieller Lesart eine tausendjährige Geschichte vom Kiewer Reich (seit dem 9. Jh.) bis zur Unabhängigkeitserklärung von 1991. Über lange Strecken ihrer Geschichte gehörten die ukrainischen Gebiete dem Großfürstentum Litauen, dem Königreich Polen, der Habsburger Monarchie und dem Russischen Zarenreich. Diese unterschiedlichen territorialen Zugliederungen führten zum Entstehen verschiedenartiger kultureller Identitäten, die zum Teil bis heute überdauerten. 
 
Im Rahmen des Seminars werden Entwicklungen in der späten Sowjetzeit und nach Erlangung der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 kritisch analysiert. Diese Herangehensweise setzt aber voraus, dass auch die wichtigsten Probleme der ukrainischen Geschichte wie z.B. die ukrainische Nationalbewegung, die Sprachpolitik in der Ukraine, die ethnische und soziale Zusammensetzung der Bevölkerung, Mythen, Erinnerung und Geschichtsschreibung bis ins frühe 19. Jh. zurückverfolgt werden.
 
Die Kenntnisse der ukrainischen Sprache sind nicht erforderlich.
Literatur
Hroch, Miroslav. Das Europa der Nationen. Die moderne Nationsbildung im europäischen Vergleich. Göttingen 2005.
Kappeler, Andreas. Kleine Geschichte der Ukraine. München 2009.
Ders.: Der schwierige Weg zur Nation. Beiträge zur neueren Geschichte der Ukraine. Wien, Köln, Weimar 2003.
 
 
Titel
Geschichte der Archive und der Archivwissenschaft im 19. und 20. Jahrhundert
Dozierende
Tobias Winter
Uhrzeit
Mittwoch, 16-18 Uhr c.t.
Raum
Übungsraum 2, KG IV
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151628
Kommentar
Trotz der stetig voranschreitenden Digitalisierung von Archivbeständen und der zunehmenden Verfügbarkeit historischer Quellen im Internet sind und bleiben Archive die zentralen Institutionen für die historische Forschung. Dessen ungeachtet fristet die Geschichte der Archive wie der
Archivwissenschaft im historiographischen Alltag meist das Nischendasein einer „untergründigen Subdisziplin“ (W. Reininghaus). In der Übung soll deshalb anhand verschiedener Quellen und Studien ein Überblick über die Entwicklung des Archivs als Institution sowie der Archivwissenschaft als Disziplin über die vergangenen beiden Jahrhunderte erarbeitet werden. Gesellschaftliche und politische Umbrüche und deren Auswirkungen auf die „historischen Gedächtnisse“ können dabei besonders berücksichtigt werden. Ein Überblick über die deutsche Archivlandschaft, wie sie sich uns heute darstellt, soll um Hilfestellungen für die Archivarbeit ergänzt werden und so auf künftige Recherchen in Archiven vorbereiten.
Literatur
Reininghaus, Wilfried: Archivgeschichte. Umrisse einer untergründigen Subdisziplin, in: Archivar
61 (2008), S. 352-360; Friedrich, Markus: Die Geburt des Archivs. Eine Wissensgeschichte,
München 2013; Schenk, Dietmar: „Aufheben, was nicht vergessen werden darf“. Archive vom alten
Europa bis zur digitalen Welt, Stuttgart 2013; Franz, Eckhart G.: Einführung in die Archivkunde,
Darmstadt 2010 (8. Aufl.).
 
 
Titel
Vom Krieg zum Frieden? Lektüren zu den Friedensverträgen 1919-1923
Dozierende
Prof. Dr. Jörn Leonhard
Uhrzeit
Mittwoch, 18-20 Uhr c.t.
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015163
Kommentar
Wie kamen Menschen, Gesellschaften und Staaten 1918 aus dem Weltkrieg? Was für Vorstellungen verbanden sie mit dem Frieden und dem Versprechen einer neuen Ordnung? Wie verändert sich unser Verständnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts, wenn wir jenseits nationalhistoriographischer Engführungen nach dem globalen Charakter des Nachkriegs, der Jahre zwischen 1918 und 1923, fragen? Der Erste Weltkrieg führte als totalisierter Krieg zu einer beispiellosen Dynamik von globalen Erwartungen, Hoffnungen und Projektionen, die sich auf den künftigen Frieden bezogen. Doch die vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson erhoffte Friedensordnung im Zeichen des nationalen Selbstbestimmungsrechts, der Demokratie und einer kollektiven Sicherheitsarchitektur erwies sich als brüchig. Weder wurde der Nationalstaat zum Akteur kollektiver Sicherheit, noch wurde die Internationale der Friedenswahrung eine Realität. Die Übung konzentriert sich auf alle Friedensverträge von 1918 bis 1923 (Brest Litowsk, Versailles, Saint-Germain, Neuilly, Trianon, Sèvres und Lausanne), um den traditionellen Fokus der deutschen Historiographie auf den Komplex von Versailles zu überwinden. In der Übung sollen zentrale Quellen und wichtige Texte der Forschung gelesen und gemeinsam diskutiert werden.
Studienleistungen: Impulsreferat, Abschlussklausur
Literatur
Omer Bartov und Eric D.Weitz (Hg.), Shatterzone of Empires. Coexistence and Violence in the German, Habsburg, Russian, and Ottoman Borderlands, Bloomington/Indiana 2013; Robert Gerwarth und Erez Manela (Hg.), Empires at War 1911-1923, Oxford 2014; Jörn Leonhard, Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs, 5. Aufl. München 2014; Margaret Macmillan, Paris 1919. Six Months that Changed the World, New York 2003; Adam Tooze, The Deluge. The Great War and the Remaking of Global Order, London 2014.
 
 
Titel
Die Macht der Sprache: Einführung in die Historische Semantik
Dozierende
Dr. Theo Jung
Uhrzeit
Dienstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 202, Breisacher Tor
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015167
Kommentar
Im Rahmen des sogenannten linguistic turn hat sich in der Geschichtswissenschaft die Vorstellung verbreitet, dass Sprachwandel nicht nur ein bedeutender Indikator historischer Prozesse ist, sondern selbst als Faktor in diese eingreift. Auf dieser Basis hat sich eine Reihe von methodischen Zugängen etabliert, die sich mit dem komplexen Wechselverhältnis von Sprache und Geschichte auseinandersetzen. Diese Übung bietet anhand von programmatischen Grundlagentexten und empirischen Fallstudien einen Überblick über die Theorien, Methoden, Fragestellungen und Ergebnisse dieses breit gestreuten Feldes. Unter dem methodischen Oberbegriff der Historischen Semantik wird dabei etwa auf Begriffsgeschichte, Metaphorologie, Diskursanalyse und die Analyse von political languages im Sinne der Cambridge School einzugehen sein. Auf Wunsch der Teilnehmer können auch weitere, verwandte Themen berücksichtigt werden.
Studienleistugnen: Klausur, Protokoll, Kurzreferat.
Literatur
Achim Landwehr: Historische Diskursanalyse (= Historische Einführungen 4), Frankfurt a. M. 2008.
 
 
Titel
Osteuropa im Zweiten Weltkrieg. Ansätze zur Täterforschung
Dozierende
Jan Hendrik Issinger
Uhrzeit
HS 4450
Raum
Donnerstag, 16-18 Uhr c.t.
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151611
Kommentar
Seit Kriege geführt werden bedingen sie offenbar, dass Verbrechen gegen Kombattanten wie Zivilisten verübt werden. So einfach dies festzustellen ist, so kompliziert sind meist die Faktoren und Motivlagen zuerkennen, die die oftmals „normal“ wirkenden Akteure in ihrem Gewalthandeln beeinflussten. Eben hier will die Übung ansetzen und mit den Methoden der neueren Täterforschung, die es zu diskutieren und auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen gilt, einige exemplarische Beispiele von kriegerischen Gewaltphänomenen im Zweiten Weltkrieg erarbeiten. Die Analyse soll dabei nicht allein auf die Klassiker der Täterforschung, die Polizeibataillone des NS-Regimes, beschränkt werden. Stattdessen soll eine auf den osteuropäischen Kriegsschauplatz konzentrierte Sichtweise eingenommen werden, in der unterschiedliche Akteure und Schauplätze sowie verschiedene Zeiträume in den Blickgenommen werden. Hierdurch soll sich der Komplexität von kriegerischen Gewaltdynamiken während des Zweiten Weltkrieges in Osteuropa angenähert werden.
Literatur
Kühl, Stefan: Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust, Berlin 2014; Welzer, Harald: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden, Frankfurt 2005; Baberowski, Jörg: Gewalt verstehen, in: Zeithistorische Forschungen, 5(2008) 1, S. 5-17;
Baberowski, Jörg / Doering-Manteuffel, Anselm: Ordnung durch Terror: Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistischen und im stalinistischen Imperium, Bonn 2007.
 
 
Titel
"Zwischen Abendland und Amerika": Das Gründungsjahrzehnt (1949-59) in der badischen Provinz
Dozierende
Dr. Wolfgang Gall
Uhrzeit
Dienstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 3, Bismarckallee 22
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151610
Kommentar
Das Spezifische des Gründungsjahrzehnts war ein Nebeneinander von Traditionalität und Modernisierung. Gängige Kategorien wie „kultureller Mief“, „bleierne Zeit“ bzw. „ radikaler Neubeginn“ und „ „aufregende Zeit“ greifen zu kurz. Die Übung geht der Frage nach, wie sich das kulturelle und ideengeschichtliche „Nebeneinander“ in der Region bemerkbar machte.
Einerseits war das zu erneuernde und bedrohte „christliche Abendland“ in aller Munde. Der Kampf um „Sittlichkeit“ und „Anstand“ führte 1953 zur „Schmutz- und Schund-Kampagne“, bei der Kripo und Jugendschützer in Kiosken und Buchhandlungen vermeintlich unmoralische und jugendgefährdende Illustrierten und Bücher beschlagnahmten. Parallel lässt sich die große Bereitschaft erkennten, sich kulturell dem Westen, insbesondere den USA zu öffnen. So beteiligten sich Anfang der 50er Jahre Kommunalvertreter/innen an Besuchsprogrammen des „Foreign Service ofthe United States“, um am Beispiel US-amerikanischer Kommunen „Demokratie“ zu erlernen.
Die Übungsteilnehmer/innen werden sich zu ausgewählten kommunal- und kulturhistorischen Themen mit Archivalien des Staatsarchivs Freiburg und Stadtarchivs Offenburg befassen. Eine ganztägige Exkursion führt nach Offenburg (Museum im Ritterhaus).
Literatur
Werner Faulstich (Hg): Die Kultur der 50er Jahre, München 2007
Axel Schildt: Die Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1989/90, München 2007, S.1-28
Ders: Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre, München 1999
Sybille Steinbacher: Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um die Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik, München 2011
Edgar Wolfrum: Die geglückte Demokratie. Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, 2007, S. 43-181
 
 
Titel
"Voran, egal, dagegen": Jugend und Staatssozialismus nach 1945
Dozierende
Michael Abeßer
Uhrzeit
Mittwoch, 10-12 Uhr c.t.
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151617
Kommentar
Die Jugend galt in allen Staaten sozialistischen Typs als wichtige ideologische Referenzgruppe, da sie Träger und Zielgruppe der Zukunftsvisionen des sozialistischen Projekts war. Einher mit dieser Überhöhung ging starker ideologischer Druck, Überwachung und Bevormundung. Mit großem Interesse verfolgte die westliche Öffentlichkeit daher Fälle jugendlichen Protestes: Berichte über sowjetische Halbstarke und Hippies, polnische Punks oder Hip-Hop in der DDR wurden durch die Brille des Kalten Krieges leicht als Formen politischer Unzufriedenheit verstanden. In der Übung soll ein differenzierter und vergleichender Blick auf Jugendpolitik und Jugendkultur in der Sowjetunion, der Volksrepublik Polen und der DDR nach 1945 geworfen werden. Dabei gilt es auf der einen Seite, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der staatlichen Jugendpolitik, ihrer ideologischen Grundlagen und praktischen Umsetzung herauszuarbeiten. Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Einschätzung von Formen, Motivationen und Deutungen devianten und affirmativen Verhaltens im Staatssozialismus möglich. Auch innerhalb einer Generation reichte die Spannbreite von Gewalt, Widerstand, Eigensinn und Passivität bis hin zu Enthusiasmus und Begeisterung. Der wachsende Einfluss westlicher Konsumkultur und Populärmusik stellte Vertreter des Komsomol, der FDJ und Związek Socjalistycznej Młodzieży Polskiej ebenso vor neue Herausforderungen wie der Generationskonflikt. Wir werden in der Übung fragen, welche Formen jugendlicher Devianz politisch motiviert waren oder erst politisch gemacht wurden und inwieweit sich aus dem Vergleich Ähnlichkeiten ergeben, die die Formulierung „sozialistische Jugend“ rechtfertigen. Die Teilnehmer setzen sich aktiv mit Beispielen staatlicher Inszenierung und Reglementierung von Jugend, Subkulturen und Konsumphänomenen auseinander. Die Resultate der Fallbeispiele werden abschließend für eine Onlinepublikation auf der Seite des Freiburger Osteuropakanals aufbereitet.
Kenntnisse des Russischen und Polnischen sind erwünscht aber keine Teilnahmebedingungen. Hingegen werden ausreichende Englischkenntnisse für die Lektüre vorausgesetzt.
Literatur
Fürst, Juliane: Stalins Last Generation. Soviet Post War Youth and the Emergence of Mature Socialism, Oxford 2012.; Ohse, Marc-Dietrich: Jugend nach dem Mauerbau. Anpassung, Protest und Eigensinn1961 - 1974, Berlin 2003.; Pehlemann, Alexander: Go ost! Klang – Zeit – Raum. Reisen durch die Subkulturzonen Osteuropas, Mainz 2014.; Pilkington, Hilary (1994): Russia's Youth and Its Culture: A Nation's Constructors and Constructed. New York.; Zhuk, Sergej: Rock'n Roll in the Rocket City. The West, Identity, and Ideology in Soviet Dnepropetrovsk 1960-1985, Washington 2010.
 
 
Titel
Die herausgeforderte Demokratie. Politischer Protest, Terrorismus und soziale Bewegungen in Italien und Deutschland, 1968-1978
Dozierende
Claudia Gatzka
Uhrzeit
HS 4450
Raum
Dienstag, 12-14 Uhr
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151639
Kommentar
Die Bundesrepublik und die Republik Italien teilten nach 1945 nicht nur eine gemeinsame faschistische Vergangenheit, sondern waren seit 1968 und vor allem in den 1970er Jahren mit einer ähnlich starken Herausforderung durch außerparlamentarische Akteure konfrontiert. Während die „Kulturrevolution“ von 1968 in der historischen Forschung schon länger als transnationales Untersuchungsobjekt gilt, werden zunehmend auch die politische Gewalt und insbesondere der Terrorismus der 1970er Jahre in einen transnationalen, insbesondere deutsch-italienischen Interpretationsrahmen eingepasst. Dabei gerät unweigerlich die gemeinsame faschistische Erfahrung in den Blick: Waren die beiden jungen demokratischen Staaten besonders prädestiniert für die Herausforderungen von unten? Litten sie mithin unter einem besonderen Legitimitätsdefizit? Die Diskussion um diese Fragen wird in der Übung anhand von zeitgenössischen Quellen, historiographischen Interpretationen und sozialwissenschaftlichen Pionierstudien nachvollzogen. Die Protestkulturen und die politische Gewalt der 1960er und 1970er Jahre, ihre zeitgenössische Beobachtung in Massenmedien und Publizistik sowie der staatliche Umgang mit ihnen sollen vergleichend und transfergeschichtlich betrachtet werden. Erkenntnisleitend ist dabei die Frage, inwiefern sich im transnationalen, alle westlichen Gesellschaften umfassenden Rahmen des ‚Protestzeitalters’ deutsch-italienische Gemeinsamkeiten feststellen lassen. Daher werden Seitenblicke auf Frankreich, Großbritannien und die USA geworfen.
 
Italienische Sprachkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Als Studienleistungen sind zwei Buchvorstellungen/Rezensionen zu erbringen.
Literatur
Johannes Hürter/Gian Enrico Rusconi (Hg.), Die bleiernen Jahre. Staat und Terrorismus in der Bundesrepublik und Italien 1969-1982, München 2010; Petra Terhoeven, Deutscher Herbst in Europa. Der Linksterrorismus der siebziger Jahre als transnationales Phänomen, München 2014; Massimiliano Livi/Daniel Schmidt/Michael Sturm (Hg.), Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt. Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter, Frankfurt/New York 2010; Ingrid Gilcher-Holtey (Hg.), 1968. Vom Ereignis zum Mythos, Frankfurt 2008; Donatella Della Porta, Social movements, political violence, and the state. A comparative analysis of Italy and Germany, Cambridge u.a. 1995.
 
 
Titel
Smith, Marx und Co - Lektüre ökonomischer Klassiker
Dozierende
Dr. Martin Bemmann
Uhrzeit
Übungsraum 2, KG IV
Raum
Donnerstag, 16-18 Uhr c.t.
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151624
Kommentar
Die „unsichtbare Hand“ von Adam Smith kennt jeder. Weniger bekannt ist jedoch, in welchem Kontext er diesen Ausdruck benutzte. Was wiederum können wir von David Ricardo über die heutige Weltwirtschaft lernen? Wie erklärte Karl Marx, dass der Kapitalismus zwangsläufig scheitern müsse? Und was genau ist unter der marginalistischen Revolution zu verstehen, die mit den Namen Carl Mengers, William S. Jevons und M.-S. L. Walras‘ verbunden wird?
In der Übung werden Texte dieser Ökonomen sowie darauf bezogene Sekundärliteratur mit dem Ziel gelesen und diskutiert, Grundlagen moderner ökonomischer wie wirtschaftspolitischer Debatten besser verstehen zu können.
Literatur
Einführende Literatur: Heinz D. Kurz: Geschichte des ökonomischen Denkens, München 2013; Michael Hüther (Hrsg.): Klassiker der Ökonomie. Von Adam Smith bis Amartya Sen, Bonn2006; Toni Pierenkemper: Geschichte des modernen ökonomischen Denkens. Große Ökonomen und ihre Ideen, Göttingen 2012.
 
 
Titel
Einführung in Paläographie und Aktenkunde
Dozierende
Dr. Thomas Menzel
Uhrzeit
Mittwoch, 16-18 Uhr c.t.
Raum
R 102, Breisacher Tor
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-2015169
Kommentar
Die Teilnehmer der Übung sollen anhand von Kopien aus Akten des Bundesarchiv-Militärarchivs sowohl Kenntnisse über Geschäftsgangprozesse als auch Fertigkeiten im Umgang mit Originalakten gewinnen. Die im Unterricht behandelten Dokumente sind daher sowohl inhaltlich zu erfassen als auch hinsichtlich ihres Entstehungszusammenhangs zu analysieren. Ein Schwerpunkt der Übung wird in der Erwerbung von Lesebefähigung zeitgenössischer Handschriften und Geschäftsgangkürzel liegen.
Es werden amtliche Dokumente militärischer Dienststellen aus dem Zeitraum von 1849 bis 1949 behandelt. Ein Sitzungstermin wird im Bundesarchiv, Abt. Militärarchiv stattfinden, incl. Führung.
 
 
Titel
Mentorat
Dozierende
Prof. Dr. Cornelia Brink
Uhrzeit
R 00 003a, Hermann-Herder-Straße 9
Raum
Montag, 16-18 Uhr c.t.
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151625
Kommentar
Das Mentorat richtet sich ausschließlich an Studierende der beiden MA-Studiengänge.
Literatur
 
 
 
Titel
Was ist der Nationalsozialismus? Zeitgenössische Theorien und Interpretationen aus dem Exil, 1933-1950
Dozierende
Dr. Jörg Später
Uhrzeit
Montag, 10-12 Uhr c.t.
Raum
R 4, Peterhof
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151613
Kommentar
Die Übung beschäftigt sich mit zeitgenössischen Versuchen, den Nationalsozialismus politisch, sozioökonomisch, kulturphilosophisch zu deuten. Im Mittelpunkt stehen die Orientierungs-, Bewältigungs- und Interventionsversuche von Intellektuellen und Wissenschaftlern, die von den Nationalsozialisten vertrieben wurden oder geflüchtet waren. Wir lesen Texte aus dem Umkreis des ehemals Frankfurter Instituts für Sozialforschung und der sogenannten New School of Social Research, der University in Exile, die an der Columbia University in New York City angesiedelt waren. Wir vergleichen beide Denkfabriken miteinander und analysieren die jeweiligen NS-Interpretationen im Hinblick der Geschehnisse in Deutschland und Europa als auch des akademischen und politischen Umfeldes in New York. Die Übung bewegt sich im Feld der soziologisch orientierten Intellektuellengeschichte.
Literatur
Claus-Dieter Krohn: Wissenschaft im Exil: deutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in den USA und die New School for Social Research, Frankfurt am Main 1987; Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule, München, Wien 1988.
 
 
Titel
The History Manifesto - Welche Rolle spielt Geschichte im 21. Jahrhundert?
Dozierende
Marco Tomaszewski
Uhrzeit
Mittwoch, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 4, Bismarckallee 22
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151630
Kommentar
A spectre is haunting our time: the spectre of the short term.“ Mit diesen auf das kommunistische Manifest verweisenden Worten beginnen Jo Guldi und David Armitage ihr im letzten Jahr erschienenes „Historisches Manifest“. Sie konstatieren darin eine gewisse öffentliche Geschichtsvergessenheit und eine steigende Tendenz zur kurzfristigen Planung und Perspektive derzeitiger Entscheidungsträger. Die aktuelle Geschichtswissenschaft sei, so Guldi und Armitage, von diesem „Kurzzeitgespenst“ aber ebenso befallen, da ihre Untersuchungsperspektiven und -interessen analog zum allgemeinen Trend ebenfalls immer kleinteiliger würden.
Damit einhergehe, so die Autoren, ein wachsender Bedeutungsverlust der Geschichtswissenschaft, der bezeichnenderweise gerade mit zunehmender Professionalisierung und Spezialisierung zusammenhänge.  Um dem entgegen zu wirken seien Historiker dazu aufgerufen, sich bei der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen wieder stärker Gehör zu verschaffen. Man müsse wieder öffentlich deutlich machen, dass historische Zusammenhänge und Entwicklungen, vor allem solche der langen Dauer, wichtig für das Verständnis unseres gegenwärtigen Handelns und für die Planung der Zukunft seien. Anstatt sich in immer kleinteiliger und spezialisierter werdenden Fallstudien zu verlieren, sollten Historiker also mehr die großen Zusammenhänge in den Blick nehmen und außerdem auf öffentliche Wirkung abzielen.
Die Fragen, die im „History Manifesto“ aufgeworfen werden, gehen alle an, die sich mit Geschichte befassen: Geschichtswissenschaftler, -studierende, -lehrer, -journalisten und -interessierte. Wie sollte Geschichtswissenschaft betrieben werden? Wie wird sie gegenwärtig betrieben? Welches Selbstverständnis haben wir als Historiker und Historikerinnen? Welchen Einfluss kann und sollte Geschichtswissenschaft auf die Öffentlichkeit nehmen? Inwiefern kann man aus der Geschichte überhaupt Handlungsanweisungen für die Gegenwart und Zukunft gewinnen?
In der Übung sollen diese und weitere grundsätzliche Fragen über die Aufgabe, Rolle und Relevanz von Geschichtswissenschaft diskutiert werden. Basis der Diskussion bildet die genaue Lektüre des „History Manifesto“ und weiterer grundlegender Texte. Die Übung richtet sich an Studierende aller Epochen und Semester.
Literatur
Guldi, Jo; Armitage, David: The History Manifesto, Cambridge 2014. Online verfügbar unter URL: http://historymanifesto.cambridge.org/ [06.06.2015]; Exchange: On The History Manifesto, in: The American Historical Review 120/2 (2015), S. 527-554; Schnee, Philipp: Ein Manifest gegen drohende Irrelevanz, in: Deutschlandradio Kultur Zeitfragen, 07.01.2015, URL: http://www.deutschlandradiokultur.de/geschichts
wissenschaft-ein-manifest-gegen-drohende.976.de.html?dram:article_id
=308059 [06.06.2015].
 
 
Titel
Karl Marx - Das Kapital und die heutige Weltwirtschaft
Dozierende
Dr. Michael Berger
Uhrzeit
Donnerstag, 18-20 c.t.
Raum
HS 4429
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151633
Kommentar
Marx hat im „Kapital“ die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen des Kapitalismus umfassend dargestellt und mit einem immensen historischen Material unterlegt. Auch wenn die sich Weltwirtschaft seit 1867 erheblich verändert hat und mit der Neoklassik und Keynes andere Erklärungsmuster vorherrschend wurden, greifen Deutungen der Krisen seit 2008 wieder auf die wirtschaftssoziologischen Aussagen von Marx zurück, zumal der grundlegende Handlungstyp des Kapitalismus, der Geld- und Warentausch unverändert fortbesteht.
Literatur
Lit: Michael Berger( 3. Aufl. 2013) Karl Marx, Das Kapital UTB 2456 Dort weitere Literatur. Joseph Vogl (2010) Das Gespenst des Kapitals. Joseph Vogl (2015) Der Souveränitätseffekt. Wolfgang Streek (2014) Gekaufte Zeit.
 

Sprachkurse für Historiker

 
Titel
Polnisch für Historiker I
Dozierende
Aleksandra Pojda-Perez
Uhrzeit
Donnerstag, 13:30- 15 Uhr s.t.
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151619
Kommentar
Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und bietet einen Einblick in die polnische Sprache und Kultur.
Im Mittelpunkt des Kurses stehen erste Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive, der Personal-, Possessiv-, Interrogativ- und Demonstrativpronomina; Präsens polnischer Verben sowie deren Reaktion. Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“ gearbeitet.
Literatur
 
 
 
Titel
Polnisch für Historiker II
Dozierende
Aleksandra Pojda-Perez
Uhrzeit
Donnerstag, 12-13.30 Uhr s.t.
Raum
HS 4450
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151620
Kommentar
Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und richtet sich an Studierende mit polnischen Sprachvorkenntnissen (Niveau A1/ A2, Fortsetzung des Kurses vom SS 2015). Im Mittelpunkt des Kurses stehen Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive (Dativ und Lokativ), Präteritum und Futur polnischer Verben sowie Aspekt der Verben.  Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“  gearbeitet (ab Lektion 6)
Literatur
 
 
 
Titel
Russisch für Historiker I
Dozierende
Iryna Dzubynska
Uhrzeit
Montag, 14-16 Uhr c.t.
Donnerstag, 14-16 Uhr c.t.
Raum
R 205, Breisacher Tor    (Montag)
Raum 01 042 Alte Universität (Donnerstag)
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151621
Kommentar
Die vierstündige Übung ist auf zwei Semester angelegt und wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet. Ziel dieses Kurses ist es, Lesekenntnisse in der russischen Sprache zu erwerben, die ein Quellen- und Literaturstudium ermöglichen. Grundkenntnisse sind im Wintersemester keine erforderlich; im Sommersemester besteht dann für Neueinsteiger mit entsprechenden Vorkenntnissen ebenfalls noch die Möglichkeit, am Kurs teilzunehmen.
Literatur
 
 
 
Titel
Ungarisch für Historiker
Dozierende
Maria Krempels
Uhrzeit
HS 4450
Raum
Donnerstag, 18-19:30 Uhr s.t.
Typ
Übung
Veranstaltungsnummer
06LE11Ü-20151622
Kommentar
 
Literatur
 

 

Benutzerspezifische Werkzeuge